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Datenschutz: Worauf Sie im Netz achten sollten
Ob Facebook, MeinVZ oder twitter - immer mehr Menschen nutzen Internetanwendungen zum Austausch und Chatten. Sie können so jederzeit und ohne Probleme mit ihren Freunden in Kontakt bleiben und zeigen, was sie gerade machen.
Doch sollten Internetnutzer vorsichtig sein und nicht unbedarft alle Informationen von sich preisgeben, denn beispielsweise der eigene Chef könnte mitlesen. Auch viele Personalchefs haben die Vorteile des Internets für sich entdeckt und durchsuchen es nach Informationen über Ihre Mitarbeiter oder verschaffen sich über neue Bewerber einen ersten Eindruck.
Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Sie beherzigen sollten, um keinen schlechten Eindruck beim Chef zu hinterlassen.
Unangemessene Fotos
Schnappschüsse der letzten Party, auf der Sie betrunken waren oder auch Bikinifotos vom Strand sind tabu. Erstens vermitteln Sie Ihrem Chef ein sehr zweifelhaftes Bild von Ihnen und zweitens könnten Ihre Freunde allzu doppeldeutige Kommentare hinterlassen.
Unstimmigkeiten beim Lebenslauf
Passen Sie auf, wenn Sie in Ihrem Profil Ihren Lebenslauf preisgeben, ihn aber bei einer Bewerbung frisiert haben. Unstimmigkeiten im Lebenslauf führen bei vielen Firmen zum sofortigen Ausschluss. Bleiben Sie also immer bei der Wahrheit - oder schwindeln Sie auch im sozialen Netzwerk.
Statusmeldungen
Besonders beliebt bei twitter und Facebook: Eine kurze Statusmeldung eingeben und den Freunden zeigen, wie man gerade drauf ist. Doch Statusmeldungen wie "Gestern zu viel getrunken" oder "Ich mache heute krank" könnten Sie in die Bredouille bringen. Achten Sie auch darauf, während der Arbeitszeit nicht alle fünf Minuten ihren Status zu twittern. Schließlich könnte sich Ihr Chef fragen, was Sie den ganzen Tag auf der Arbeit so machen.
Beschwerden
Kleine Lästereien gehören in jedem Unternehmen dazu. Doch sollten Sie sich nicht via Internet über den schlechten Krawattengeschmack des Chefs oder die neue Frisur der Kollegin austauschen. Diese Kommentare lassen sich schwer löschen und werfen ein schlechtes Licht auf Sie.
Privatsphäre einschalten
Ihre Freunde sind indirekt immer eine Gefahrenquelle bei sozialen Netzwerken. Schnell sind Sie auf einem Foto verlinkt, welches Ihren Freund betrunken zeigt oder ein markiger Kommentar ziert Ihre Pinnwand. Achten Sie also auch auf Fotos, auf denen Sie zwar gut aussehen, Ihr Gegenüber aber eher schlecht getroffen wirkt. Diese Fotos sagen Chefs viel über Ihren gesellschaftlichen Umgang.
Freundesfreunde
Die wichtigste Regel in sozialen Netzwerken: Geben Sie so wenig Informationen über sich preis, wie Sie können. Erstellen Sie Gruppen, ordnen Sie Ihre Freunde zu und verteilen Sie unterschiedliche Zugriffsrechte. Unbekannten sollten Sie Ihre Informationen, Freundeslisten und Fotos nicht zugänglich machen.
Bevor Sie sich also nächstes Mal bei einem sozialen Netzwerk anmelden, denken Sie zweimal darüber nach, wer Zugriff auf Ihre Informationen hat. Informationen im Internet lassen sich schwer löschen und Ihre berufliche Zukunft könnte durch unbedachte Kommentare auf der Kippe stehen.
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